Symbole

Hibiskus

Hibiskus

Untrennbar mit Hawaii und dem Gefühl von paradiesischen Südseeträumen verbunden. Man trägt den Hibiskus im Haar, oder als Lei (Blumenkette). Zugeordnet sind verschiedene Farben für jede einzelne der Hawaii Inseln, z.B. der gelbe Hibiskus steht für die Insel Oahu. In China steht der Hibiskus für Reichtum und Pracht. In Korea steht er für Unsterblichkeit.

turtel

Schildkröte

Kaum ein anderes Symbol hat mehr Bedeutungen als die Schildkröte. Sie steht für ewiges Leben, Beharrlichkeit und Kontinuität, für Ausdauer, Sensibilität, ein gefühlvolles Leben und ist in Verbindung mit der „Mutter Erde“. Die Buddhisten hegen den Wunsch (sollten sie in ihrer nächsten Inkarnation als Tier geboren werden) als Schildkröte zur Welt zu kommen. Im Hinduismus ist die Schildkröte dem Gott Vishnu zugeordnet,   der sich in seiner 2. Wiedergeburt als Schildkröte inkarnierte.

ananda

Ananda

(Sanskrit) Glückseligkeit, höchste Wonne

sat chid ananda

Sat-chid-ananda

(Sanskrit) Sein-Wissen-Glückseligkeit

om

OM

(sprich AUM) ist die heilige Silbe, das wichtigste Bija-Mantra, der Urklang der Schöpfung. Durch das Rezitieren des Mantras erlangt der Mensch einen ausgeglichenen Zustand und bringt somit Körper, Geist und Seele in Einklang.

Bambus

Bambus

Bambus ist biegsam und bietet Halt zugleich. Er steht für Klarheit, Reinheit, Ehre, Lebenskraft, Reichtum, langes Leben, Widerstandskraft und Geschmeidigkeit. Er spielt im Bereich des Feng-Shui eine wichtige Rolle und wird auch gerne mal als Glücksbringer verschenkt.

omnamah

Om namah shivaya

„Verneigung vor Gott Shiva“. Einer der drei Gottheiten der Hindus.Shiva beseitigt alle Hindernisse. Es gibt viele Interpretationen zu ihm. Im Allgemeinen wird er als „der Zerstörer“ bezeichnet, was westliche Menschen erst einmal abschrecken lässt. Für mich bedeutet er „der Zerstörer der Unwissenheit“ und ist damit gar nicht mehr so furchtbar. Nicht umsonst wird Shiva auch als „der Gütige und Freundliche“ bezeichnet.

Buddha

Buddha

Buddhismus ist keine Religion, sondern ein Lehre. Den Buddhismus kann man als die „Reformation“ des Hinduismus bezeichnen. Ähnlich wie in Europa der Evangelismus den Katholizismus erneuert hat.

Phoenix

..aus der Asche. Der Phoenix (Motiv „free spirit“) ist das Zeichen der Auferstehung.

Shanti

(Sanskrit) bedeutet: Frieden.

Serenity

Serenity

Aus dem Englischen, was soviel wie „Gleichmut“ bedeutet. Mit gleichem Mut den Dingen, Widrigkeiten gelassen begegnen.

tattoo

Tattoo

Tattoos sind schon vor 7000 Jahren in Chile angewendet worden. Gerade auch in Polynesien und Mikronesien haben sie eine starke spirituelle und rituelle Bedeutung. So spenden sie dem Träger Kraft und Ausdauer und zeigen gleichermaßen die Ehrfurcht vor den Göttern. Vor allem auch in Japan erzählen die Tattoos oftmals eine
ganze (Familien-) Geschichte. Es befinden sich viele Wesen aus der Mythologie auf der Haut. Man findet Drachen und Dämonen, sowie Kirschblüten (die für Anmut, aber auch Vergänglichkeit stehen), sowie Kois, die Glück und Stärke Symbolisieren.

Palmblatt

Palmblatt

Legendär sind die Palmblatt-Bibliotheken in Indien. Sie sollen die Vergangenheit erklären und die Zukunft voraussagen. Die Urschriften sind auf Palmblätter und vor 7000 Jahren von sieben Rishis (Sehern) niedergeschrieben worden. Heute gibt es in Indien noch 12 dieser Bibliotheken. Bei den Griechen fand das Palmblatt schon im 7 Jahrhundert vor Christi seinen festen Platz in der bildenden Kunst. Die Römer sahen im Palmblatt ein Zeichen des Sieges. Als Jesus nach Jerusalem einzog, wurde er mit Palmblattwedeln begrüßt. Es steht für ewiges Leben.

Lotus

Lotos

Besonders im Buddhismus und Hinduismus von großer Bedeutung. Der Lotos steht für Reinheit, Unberührbarkeit, Wiedergeburt und Vollkommenheit. Buddha wurde auf einem Lotusblatt geboren.
Die Lotuspflanze wächst in sumpfigen Grund, strebt durch das klare Wasser an die Oberfläche empor, der Sonne entgegen, und öffnet erst dann seine Blüte. Ein wundervolles Sinnbild für die geistige Entwicklung, die der Mensch durchleben soll, wenn er zu Reife und Einsicht gelangen will.

Yoga

Yoga

Patanjali erklärt den Begriff des Yoga im 2. Lehrsatz seiner Raja-Yoga-Sutras mit „Yogas chitta vriddi nirodah“, was soviel bedeutet wie: „Yoga ist das zur Ruhe bringen der Gedankenwellen“ Jeder Gedanke den wir erzeugen, ist gleichzusetzen mit dem Bild eines Steines, der in das Wasser eines See geworfen wird.
Der (Gedanken-) Stein erzeugt Wellen. Je mehr Steine also in den See geworfen werden, desto unruhiger wird die Wasseroberfläche. Yoga hilft uns dabei keine Gedankensteine mehr zu werfen. Je ruhiger die Wasseroberfläche dadurch wird, desto mehr können wir den Grund (das wahre Selbst) des Sees erkennen. Dadurch folgt Erkenntnis, innere Ruhe und Ausgeglichenheit und die Sinnhaftigkeit des eigenen Seins.
Somit wird unsere Wahrnehmung unfehlbar genau und wir erfahren „sat-chid-ananda“ (Sein-Wissen-Glückseligkeit).